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Der Palazzo Landolina, auch Palazzo Landolina di Sant’Alfano genannt, ist ein klassizistischer Palast in Noto am Largo Landolina, unmittelbar neben dem Dom von Noto.
Der Palast wurde in den 1730er Jahren im Auftrag von Francesco Landolina, Marchese di Sant’Alfano, einem der einflussreichen Nobili von Noto, errichtet. Der Entwurf der Fassade wird von der Kunstwissenschaft Vincenzo Sinatra zugeschrieben, obwohl die Quellen spärlich sind. Noto war bei dem schweren Erdbeben von 1693 fast vollständig zerstört worden und Sinatra war einer der Architekten, die maßgeblich an der durchgeplanten Neuerrichtung der Stadt, die auf einer niedriger gelegenen Terrasse und nicht auf dem Ruinenfeld der ehemaligen Stadt angelegt wurde, beteiligt waren. Der Palazzo ist einer der typischen barock/klassizistischen Bauten aus bernsteingelbem Noto-Kalkstein, welche der Stadt ihr einzigartiges Gesicht verleihen.
1973 wurde der Palast mit Hilfe finanzieller Zuwendungen durch Carlo Ponti und Vittorio De Sica, die ihn als Drehort für ihren Film Il viaggio nutzen wollten, renoviert.
2010 wurde der Palast ein weiteres Mal umfassend renoviert, das Dach neugedeckt, die durch Verwitterung und kleinere Erdbeben beschädigte Teil ausgebessert sowie die Wandmalereien in den Innenräumen restauriert.
Heute befindet sich im Palast ein Hotel. Einige Räume der Palastanlage beherbergen ein Museum sakraler Kunst, das von der Via Montuora aus zugänglich ist.
Als Architekt des Palastes bzw. der Fassade wird der aus Noto stammende Vinzenzo Sinatra angenommen. Erbaut ist der Palast aus fein behauenem Quadermauerwerk aus Kalkstein.
Der fünfachsige Palast mit Erdgeschoss, Piano Nobile und Mezzaningeschoss wird durch eine mit Eisengittern und Deckelvasen dekorierte Brüstung abgeschlossen. Das Rundbogenportal öffnet sich zu einem mit Kreuzgratgewölbe gedeckten Korridor, der in den Innenhof führt, wo früher Ställe, Magazine und weitere Funktionsräume des Palazzo untergebracht waren. In der Nordecke des Innenhofs führt eine monumentale Außentreppe zum Piano Nobile, den Aufgang flankieren zwei Sphingen.
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monumento ai caduti di Noto (Caduti nella Grande Guerra)
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