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Riserva naturale orientata Monte San Calogero ist ein Naturschutzgebiet in der Metropolitanstadt Palermo in Sizilien. Es erstreckt sich über die Gemeindegebiete von Caccamo, Sciara sowie Termini Imerese und wurde 1998 durch Dekret des regionalen Azienda Regionale Foreste Demaniali Regione Siciliana eingerichtet. Das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von etwa 1.200 Hektar und erreicht eine Höhe von 1328 m. Die Entfernung zur Nordküste Sizilien beträgt 10 bis 15 km.
Der Monte San Calogero ist geologisch als große Antiklinale anzusehen, also ein durch tektonische Kräfte aufgewölbter Abschnitt der Erdkruste, der nach Osten und Südosten absinkt. Das Gebirge besteht aus mesozoischen Kalk- und Dolomitgesteinen, die durch Erosion tiefgreifend geformt wurden. Die Morphologie ist komplex und wird von tiefen Tälern, Felsvorsprüngen, Schluchten und Canyons geprägt, die durch die erosive Wirkung des Wassers entstanden sind.
Die Vegetation des Schutzgebiets ist vielgestaltig und umfasst verschiedene mediterranen Ökosysteme. An den Nordhängen ist der Waldbestand am besten erhalten: Hier dominiert der Steineichenwald (Quercus ilex) auf steilen Hängen mit anstehenden Felsen, während auf Schwemmkegeln der Strauchwald aus Steineichen wächst. An den Süd- und Osthängen wechseln sich gemischte Eichenwälder mit Macchia und mediterranen Graslandschaften ab. Besonders bemerkenswert sind die Felsvegetation mit zahlreichen endemischen und seltenen Arten, darunter der Sizilianische Stern (Stellina di Sicilia), der Felsen-Nelke (Dianthus rupicola), die Kupane-Kamille (Matricaria cupaniana) und der Felsen-Lein (Linum rupestre).
Das Schutzgebiet beherbergt eine artenreiche Fauna. An den Felswänden sind Greifvögel wie der Steinadler (Aquila chrysaetos), der Mäusebussard (Buteo buteo) und der Wanderfalke (Falco peregrinus) anzutreffen. Im Frühling und Herbst sind zahlreiche Zugvogelarten wie der Pirol (Oriolus oriolus), der Schwarzspecht (Dryocopus martius) und der Wiedehopf (Upupa epops) lokale Gäste. Zu den Säugetieren zählen der Fuchs, das Wildkaninchen und die Sizilianische Spitzmaus.
== Einzelnachweise ==
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acquedotto Cornelio (Acquedotto Romano Cornelio)
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