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Pupi di zucchero

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Pupi di zucchero
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Eine Zuckerpuppe ist eine Zuckerware, die als bunt bemalte kleine Figur hergestellt wird. Während in Sizilien sogenannte pupi di zucchero traditionell anlässlich des Totenfestes hergestellt werden oder Zuckerfiguren in Ägypten zum Maulid an-Nabī und in Tunesien poupées de sucre zum Neujahrsfest verkauft werden, waren Zuckerpuppen mindestens vom 18. bis zum 19. Jahrhundert in Deutschland ein Christbaumschmuck und Kinderspielzeug, sind aber seit dem 19. Jahrhundert aufgrund gesundheitlicher Bedenken aus dem Handel verschwunden.

Ingrediënten
suikercitroenwater
Wanneer het gegeten wordt

Allerzielen (2 november)

De zoetigheden van Sicilië →

De geschiedenis, van het begin tot nu (it)

L'origine di questo dolce sembra risalire al 1574 quando fu organizzata una cena in onore della visita di Enrico III per la quale il cuoco Sansovino creò delle sculture di zucchero. Altre fonti farebbero risalire questa specialità al tempo degli Arabi.

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Hoe het gemaakt wordt (it)

Si scioglie lo zucchero in acqua, si aggiunge succo di limone e si fa bollire fino a fonderlo, mescolando durante la bollitura. Si versa lo zucchero fuso in appositi stampi di gesso o terracotta, che si mettono nel forno per farli rassodare, poi si lasciano raffreddare. Si tolgono delicatamente le statuette dagli stampi e si colorano con apposite tinture vegetali commestibili.

Meer lezen (de)
Beschreibung

Die kunstvollsten aller essbaren Puppen (Lebkuchenmann, Zwetschgenmännla) waren diejenigen, die von mittelalterlichen deutschen Konditoren aus Zucker, Mehl, Tragantgummi und aromatischem Gummi hergestellt wurden. Die Herstellung dieser Figuren, deren Qualität fast an Porzellan-Imitation heranreichte, wurde zu einer großen Herausforderung für die Kunstfertigkeit der Konditoren und zu einem wichtigen Werbemittel in ihren Schaufenstern. Ein Kupferstich aus dem Jahr 1698 zeigt die Gummi-Traganth-Puppenmacher bei der Arbeit.
Zuckerpuppen wurden meist in Formen gebildet, manchmal wurden sie auch geschnitzt; sie waren entweder flache Gebilde aus Zuckerteig und mit Zuckerguss überzogen oder aus einer Masse von Mehl und Gummitragant geformt und mit Guss aus Kandiszucker überzogen und dann bemalt. Die Modeln für Zuckerpuppen waren aus Holz oder Blech. Zur Stabilisierung der Zuckerbilder wurden dünne Hölzchen in den warmen weichen Zuckerteig eingedrückt, sodass sie nach dem Erkalten bemalt oder vergoldet/versilbert werden konnten. Die eingelegten Reiser „verknüpften die schwebenden Theile der Puppe, z. B. die Arme und Füße einer Menschenfigur, mit dem Körper“.
Man goss vollplastische, auf einem Postament stehende Figuren oder auch billigere Flachrelief-Figuren. Ein Lexikon von 1768 beschrieb sie so: „Postamente oder Füße der Figuren werden mit grünem, der Kopf und die Haare der Puppen mit gelbem, und die Blumen der Zweige mit rothem scharfen Glasglanz bestreuet“ und dass sie auch mit Blattgold oder -silber belegt wurden. Die beliebte rote Farbe für Zuckerpuppen wurde aus dem Färberkraut (Anchusa tinctoria) gewonnen, mit dem auch Wein und Holz gefärbt wurde. Einige für Zuckerpuppen verwendete Farbstoffe wurden auf der Basis von Kupfer und Zinn hergestellt und erwiesen sich als…

Rezeption

Heinrich Seidel (1842–1906) bedauerte, dass es die Zuckerpuppen nicht mehr gab, die in seiner Kindheit am Christbaum hingen, „von solider Bauart, aus festem weissen Zucker, farbig bemalt und geziert mit köstlichen goldenen und bunten Flittern, die gleich Edelsteinen glänzten. Sie waren kostbare Stücke, wurden gleich Heiligthümern verehrt und jedesmal nach Weihnachten in die Sekretairschublade gelegt und für das nächste Fest aufbewahrt. War man sehr artig gewesen so konnte man sie auch in der Zwischenzeit einmal besehen. […] Wir Kinder aber wurden älter und ruchloser und an einem Weihnachten wurden sie, als sie noch am Tannenbaum hingen, angebissen und ihnen die Erde abgegessen, auf der sie standen, wodurch die kleinen Stöcke zum Vorschein kamen, die gleichsam ihre Knochen bildeten und ihnen ihren sittlichen Halt verliehen.“
Walter Benjamin (1892–1940) erinnerte sich aus seiner Kindheit daran: „Die verspielteste Variante dieser Gebilde aber scheint heute verloren zu sein: das waren flache Zuckerpuppen, auch Herzen oder dergleichen, die sich leicht zerteilen ließen und in der Mitte, wo die beiden Hälften zusammengebacken waren, auf einem Zettelchen mit buntem Bild einen Spruch enthielten.“
In E.T.A. Hoffmanns Erzählung Nußknacker und Mausekönig von 1816 verlangt der habgierige Mausekönig von der kleinen Marie nachts ihre Zuckerpuppen als Opfer für die Rettung des Nussknackers. Aus der Nußknacker-Erzählung geht die Mannigfaltigkeit der Zuckerpuppen hervor; Marie setzte abends alle ihre Zuckerpüppchen an die Leiste des Schrankes: den Schäfer, die Schäferin, die Lämmer, das kleine rotbäckige Kindlein von Dragant, Pachter Feldkümmel und die Jungfrau von Orleans.
Das Gedicht Ich lag und schlief da träumte mir (Der Traum) von Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) wurde nach…

Wortgebrauch

Zuckerpuppe oder Zuckerpüppchen war auch ein Liebkosungswort für Kinder oder Mädchen und Frauen. Im 20. Jahrhundert erhielt es eine derbere Konnotation mit dem Schlager Zuckerpuppe (aus der Bauchtanz-Truppe).

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Foto’s
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Route Kaart

38.12162 N · 13.35607 E

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