Karte › Küche & Rezepte › Sicilia
Der Dost (Origanum) oder Orant ist eine auch Doste genannte Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler innerhalb der Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). Zu dieser Gattung gehören zwei wichtige Gewürzpflanzen, Echter Dost (Oregano) und Majoran.
In tempi moderni, prima ancora di Linneo è stato il botanico francese Joseph Pitton de Tournefort (1656 – 1708) a denominare queste piante. In realtà l'etimologia del nome del genere si può far risalire a 2000 anni prima presso i greci, forse da Teofrasto (371 a.C.
Vegetative Merkmale
Origanum-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen bis Halbsträucher. Die Pflanzenteile duften aromatisch.
Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind meist in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die einfachen Blattspreiten sind eiförmig bis länglich-eiförmig und ganzrandig bis entfernt gezähnt. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale
In zusammengesetzten, Schirmrispigen Gesamtblütenständen sind zylindrische bis längliche ährige Teilblütenstände zusammengefasst; sie können sich bei einigen Arten bis zur Fruchtreife verlängern und enthalten viele Blüten. Die kleinen Tragblätter überlappen sich. Die grünen bis purpur-roten Trag- und Deckblätter sind länglich-verkeht-eiförmig bis lanzettlich.
Origanum-Arten sind gynodiözisch. Die meist zwittrigen und rein weiblichen Blüten sind, zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen; ihr ringförmiger Schlund ist behaart und besitzt etwa 13 Nerven. Die fünf ungleichen Kelchzähne sind fast dreieckig mit stumpfem bis spitzem oberen Ende. Die fünf weißen, rosa- bis purpurfarbenen oder violetten Kronblätter sind glockenförmig verwachsen. Die Krone endet zweilippig. Die Oberlippe ist gerade und ausgerandet. Die ausgebreitete Unterlippe ist dreilappig, wobei der mittlere Lappen größer ist als die seitlichen. Es ist nur ein Kreis mit vier Staubblättern vorhanden. Die vier fertilen Staubblätter der zwittrigen Blüten überragen die Blütenkrone. In rein weiblichen Blüten ragen die Staubblätter nicht aus der Krone heraus. Die Staubfäden sind kahl. Die Staubbeutel sind eiförmig. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen der durch eine falsche Scheidewand in vier Kammern geteilt ist. Der Griffel überragt die Blütenkrone…
Die Gattung Origanum wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus II, S. 588 aufgestellt. Als Lectotypusart wurde 1913 Origanum vulgare L. in N. L. Britton und A. Brown: Ill. Fl. N.U.S. 2. Auflage, 3, S. 140 festgelegt.
Die Doste bzw. Dost-Arten Majoran und seltener Diptam wurden im Mittelalter auch als Amaracum bzw. Amaracus bezeichnet.
Die Gattung Origanum enthielt 2022 etwa 45 Arten, diese Arten weisen zum Teil in Varietäten oder Unterarten auf und dadurch etwa 51 Taxa und etwa 19 Hybriden. Die Gattung Origanum ist in weiten Teilen Europas, in Nordafrika und in gemäßigten Gebieten Asiens weitverbreitet. Der Schwerpunkt der Artenvielfalt liegt mit etwa 75 % der Arten im östlichen Mittelmeerraum. Ein hoher Anteil von 70 % der Taxa (36 Taxa) sind Endemiten, die nur auf einer Insel oder einer Bergkette, hauptsächlich im östlichen Mittelmeerraum vorkommen.
Es gab viele Revisionen der Gattung Origanum, beispielsweise Bentham 1848, Boissier 1879, Briquet 1896, Cantino et al. 1992. Eine der vielen Revisionen der Gattung Origanum veröffentlichte Ietswaart 1980, dort unterteilte er nach morphologischen Merkmalen und nach Inhaltsstoffen diese Gattung in drei Gruppen mit insgesamt 10 Sektionen und nennt zudem 17 Hybride. In der hier verwendeten Systematik wird die 38 Arten umfassende Artenliste von Ietswaart um fünf neu beschriebene Arten und eine Hybride ergänzt. Eine moderne Gliederung der Gattung Origanum mit molekulargenetischen Daten steht noch aus.
Die Gattung Origanum gehört zur Tribus Menthae in der Unterfamilie Nepetoideae innerhalb der Familie Lamiaceae.
Literatur
Herb Society of America (Hrsg.): Oregano and Marjoram. An Herb Society of America Guide to the Genus Origanum. Kirtland, Ohio, The Herb Society of America 2005. (PDF)
Xi-wen Li, Ian C. Hedge: Lamiaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China, Volume 17: Verbenaceae through Solanaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1994, ISBN 0-915279-24-X. Origanum Linnaeus. S. 232 - textgleich online wie gedrucktes Werk.
G. Ecevit-Genç, T. Özcan, Tuncay Dirmenci, Turan Arabacı: Mericarp morphology of the genus Origanum (Lamiaceae) and its taxonomic significance in Turkey. In: Phytotaxa, Volume 460, Issue 1, 2020, S. 59–74. doi:10.11646/phytotaxa.460.1.3
Tuncay Dirmenci, Ferhat Celep, Taner Ozcan, Turan Arabaci, Esra Martin, Türker Yazıcı, Bryan Drew: "Oregano - The Genus Origanum (Lamiaceae): Taxonomy, Cultivation, Chemistry, and Uses.", Nova Science Publishers, 15. Dezember 2021, ISBN 978-1-68507-315-2. doi:10.52305/IUZG7821
Eri Antaloudaki, Z. Kypriotakis, Moysis Mylonas, Nikos Poulakakis: Phylogenetic relationships of Origanum taxa (Lamiaceae) from Greece: Initial insights from molecular and morphological data. In: Botanica Serbica, Volume 46, Issue 1,Januar 2022, S. 71–83. doi:10.2298/BOTSERB2201071A Volltext-PDF.
Einzelnachweise
Aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0 · Den ganzen Artikel lesen
Falsche Zeiten, eine gesperrte Straße, eine Geschichte, die sich zu erzählen lohnt: Schreiben Sie es hier. Ein Mensch liest es, bevor sich auf der Seite etwas ändert.
Sicherheitspunkt für dieses Gebiet ★ Nicht verpassen Zurück zur Karte
Orte: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL). Texte und Fotos: Wikipedia und Wikimedia Commons, CC BY-SA. Kartenkacheln: OpenStreetMap.