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★ 17 chiesa della Martorana (Santa Maria dell’Ammiraglio)

Kirchen UNESCOGriechischByzantinischArabisch-normannischBarock

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chiesa della Martorana (Santa Maria dell’Ammiraglio)
Foto: Wikimedia Commons · CC BY-SA

Santa Maria dell’Ammiraglio oder für Arbëresh San Nicolò dei Greci, auch La Martorana genannt, ist ein Kirchengebäude in Palermo. Es liegt unweit der Quattro Canti an der Südseite der Piazza Bellini neben der Kirche San Cataldo. Beide Kirchenbauwerke sind Teil des UNESCO-Welterbes Arabisch-normannisches Palermo und die Kathedralen von Cefalù und Monreale.

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Geschichte

Die Kirche wurde von Georg von Antiochien, dem Ammiratus König Rogers II. von Sizilien, gestiftet und ab 1143 erbaut. Sie erfuhr im Lauf der Geschichte zahlreiche bauliche Veränderungen. Ursprünglich war sie über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes in quadratischer Form errichtet. Bis in das 13. Jahrhundert tagte im Atrium der Kirche der städtische Gerichtshof. 1435 wurde die Kirche an das Benediktinerinnenkloster der Eloisia Martorana angegliedert. Daher hat sie auch ihren Beinamen.
Ab 1588 erhielt die Kirche durch Einbeziehung des ursprünglichen Atriums in den Bau eine längliche Form. Bei diesem Umbau wurde auch die mittlere Apsis eingerissen und zu einem rechteckigen Altarraum erweitert. Im 17. Jahrhundert wurde dem ehemaligen Atrium eine Barockfassade zur Piazza Bellini hin vorgesetzt. Bei einer Restaurierung im 19. Jahrhundert wurde teilweise der mittelalterliche Zustand wiederhergestellt.
Der Glockenturm, der auf der der Kirche gegenüberliegenden Seite an das Atrium errichtet wurde, seit dem Umbau des 16. Jahrhunderts jedoch direkt an die Westfassade der Kirche anschließt, ist in seinen unteren zwei Stockwerken noch im Originalzustand erhalten. Die oberen Stockwerke sind im 14. Jahrhundert im Stil der katalanischen Gotik hinzugefügt worden.
Seit 1943 ist La Martorana Sitz der Pfarrei San Nicolò dei Greci mit byzantinischem Ritus für alle in Palermo wohnenden italo-griechischen Gläubigen und Konkathedrale der Eparchie Piana degli Albanesi.

Inneres

Das Innere der Kreuzkuppelkirche ist dreischiffig. Die Schiffe sind durch Rundbögen voneinander getrennt, die auf Säulen mit korinthischen Kapitellen ruhen. Die Deckengewölbe und die Bögen sind mit byzantinischen Goldgrundmosaiken überzogen. Dabei ist die Ikonographie an der byzantinischen Liturgie orientiert. Die Hauptrichtung der Ikonographie geht daher nicht von vorne nach hinten wie bei den Langbauten über dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes, sondern von oben nach unten.

Am höchsten Punkt der Kirche, in dem Mosaik der Vierungskuppel, ist Jesus Christus als Pantokrator dargestellt. Ihm zu Füßen liegen die vier Erzengel Michael, Gabriel, Raphael und Uriel in anbetender Stellung. Auf dem Holzrand, der die Kuppel vom Tambour trennt, sind noch die Worte eines Hymnus in kufischer Schrift und griechischer Sprache zu erkennen: „Wir loben Dich, wir beten Dich an, wir danken Dir für Deine Macht und Herrlichkeit; Herr, König des Himmels, allmächtiger Vater, Jesus Christus und der Heilige Geist, Herr Gottes, Lamm Gottes, dass du hinwegnimmst die Sünden der Welt.“
An den Seiten des achteckigen Tambours der Kuppel sind acht Propheten des Alten Testaments (Jesaja, David, Moses, Zacharias, Jeremia, Daniel, Elija und Elischa) dargestellt, in den Ecknischen beim Übergang des Tambours in das Vierungsquadrat die vier Evangelisten. Die Gewölbe seitlich der Vierung zeigen acht von zwölf Aposteln, nämlich Peter, Andreas, Paul, Jakobus, Thomas, Philippus, Simon und Bartholomäus. Die Randbögen der Vierung tragen Medaillons mit Darstellungen von Märtyrern. Auf dem Gewölbe des Triumphbogens ist die Verkündigung dargestellt. Die Mosaiken der Martorana liegen zeitlich vor denen der Capella Palatina und der Kathedrale von Monreale. Das Hauptaltarbild stammt von Vincenzo degli Azani.
Nach…

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Fotos
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Auf einen Blick

★ UNESCO-Welterbe
Erbaut1143
StilRenaissance Comnène

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Route Karte

Öffnungszeiten: Mo-Sa 10:00-18:30; Su 13:00-18:30

38.11474 N · 13.36289 E

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